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Interkulturelle
Kompetenz am Arbeitsplatz
Globalisierung und Einwanderung führen zur Veränderung
der Arbeitswelt und des eigenen Arbeitsplatzes. Ein Prozess, der von
Zeit zu Zeit reflektiert werden sollte, insbesondere wenn Konflikte
nicht unproblematisch gelöst werden können. Viele Arbeitsplätze
sind heute durch ein Zusammenarbeiten von Kolleginnen und Kollegen
unterschiedlicher nationaler, regionaler, sprachlicher, religiöser
und weltanschaulicher Herkunft gekennzeichnet. Aber auch die Menschen,
für die wir arbeiten, haben unterschiedliche Hintergründe
und Erwartungen. Interkulturelle Kompetenz hilft die Arbeit effektiv
und ökonomisch sowie für alle Seiten befriedigend zu erledigen.
Ziele:
- Kompetenzsteigerung im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen sowie
Kundinnen und Kunden mit anderem kulturellen Hintergrund
- Erweiterung eigener Handlungsspielräume
- Entwicklung von Konfliktbewältigungsstrategien
Zielgruppen:
- Mitarbeiter/innen und Leitungskräfte insbesondere folgender
Arbeitsfelder:
- Gesundheitswesen
- Erziehung- und Bildungswesen
- soziale Arbeit
- Pflege
- Ausbildung
- Verwaltung
Leistungen:
- Vorbereitung und Durchführung von Fortbildungsseminaren und
–reihen für Angehörige einer der o.g. Berufsgruppen
- Feststellung des Fortbildungsbedarfs und Motivation der Mitarbeiter/innen
in einem Betrieb oder in einer Fachrichtung
- Unterstützung von Fortbildungseinrichtungen beim Ausbau eines
entsprechenden Angebotes
Beispiel 1:
Erfolgreich ausbilden und qualifizieren
Konflikte mit jungen Menschen aus eingewanderten Familien bewältigen
Seminar für Ausbilder und Ausbilderinnen sowie
Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in der beruflichen
Ausbildung und in berufsvorbereitenden Maßnahmen
Phase I:
Kennenlernen der Teilnehmer/innen untereinander und Nachfrage nach
den Erwartungen mit Blick auf interkulturelle Fragestellungen
Phase II:
Input zur beruflichen Situation Jugendlicher ausländischer Herkunft
Phase III:
Kennenlernen von best-practise Beispielen aus der Ausbildung mit Jugendlichen
ausländischer Herkunft
Information über die Problemen spezieller Gruppen eingewanderter
Jugendlicher, hier: Jugendliche aus Aussiedlerfamilien
Phase IV:
Konfliktbewältigung:
Einführung, Aufarbeitung von Konflikten aus der Praxis und mit
Mitteln der Mediation
Phase V:
Anwendung in der eigenen beruflichen Praxis, beispielsweise Nutzung
von Methoden zur kollegialen fallorientierten Beratung
Beispiel 2:
Interkulturelles Pflegemanagement
Seminar für Leitungskräfte im Krankenhaus
Phase I:
Kennenlernen der Teilnehmer/innen und der Erwartungen
Phase II:
Annäherung an das Thema über Assoziationen
Phase III:
Definitionen zu Interkultureller Kompetenz und Kultursensibler Pflege
Darstellung von Daten und Fakten zu Migration, Alter, Gesundheit
Phase IV:
Umgang mit den eigenen und fremden Vorurteilen und Stereotypen erarbeiten
Phase V:
Bearbeitung eines typischen Konfliktes mit den Mitteln der Mediation
Phase VI:
Interkulturelle Öffnung der eigenen Einrichtung mit Hilfe einer
Zukunftswerkstatt (entsprechend zeitlichen Möglichkeiten)
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