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Zwei Fortbildungsveranstaltungen für Einrichtungen und Mitarbeiter/innen des Sozial- und Gesundheitswesens

Migration und (seelische) Gesundheit

50 Jahre nach Beginn der Anwerbung von ethnischen Minderheiten und der Einwanderung nach Deutschland spielen gesundheitliche Faktoren für die hier lebenden Migrantinnen und Migranten eine wichtige Rolle. Die Fortbildung beschäftigt sich insbesondere mit seelischen Erkrankungen, die allerdings häufig mit körperlichen Beschwerden einhergehen. Thematisiert werden die Faktoren, von denen eine „gesunde“ Migration abhängt. Hilfestellungen werden gegeben Ressourcen praxis- und handlungsorientiert zu nutzen und die Hemmnisse und Barrieren in der professionellen Arbeit mit MigrantInnen bewältigen zu können.

Neben inhaltlichen Inputs werden eigene Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten reflektiert und Anregungen für den professionellen Umgang mit Eingewanderten gegeben. Übungen und Falldarstellungen bieten den Praxisbezug.


Folgende Bestandteile kann diese Fortbildung haben:

  • Daten und Fakten zu Migration
  • Phasen der Migration und krankmachende Faktoren
  • Bewältigung von Beratungssituationen
  • Professioneller Umgang mit unterschiedlichen Krankheitskonzepten
  • Psychosoziale Versorgung von Migrantinnen und Migranten, Möglichkeiten und Grenzen, Nutzung der vorhandenen Ressourcen

Ergänzend dazu ist es entsprechend des zeitlichen Umfangs möglich Bestandteile aus Kommunikationstrainings oder Methoden der Mediation zu integrieren.

Interkulturelle Gesundheitsförderung

Die Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund an den Angeboten der gesundheitlichen Prävention ist unzureichend. Wie können diese angesprochen werden? Welche Zugänge sind sinnvoll und erfolgversprechend? Wie können insbesondere Eltern und Kinder zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und zur Nutzung der Präventionsangebote gewonnen werden?
Das Seminar wird sich mit den Untersuchungen zur gesundheitlichen Situation von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen und aufzeigen, wie Prävention genutzt wirst. Beispiele von erfolgreichen Präventionsangeboten werden aufgezeigt und Konzepte zur Zusammenarbeit mit Eltern in Schulen/Kindertagesstätten und Migrantenorganisationen entwickelt.

Folgende Bestandteile kann diese Fortbildung haben:

  • Bedeutung von Gesundheit und Krankheit in Abhängigkeit vom sozialen und kulturellen Kontext
  • Informationen zur Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Inanspruchnahme von Angeboten der gesundheitlichen Prävention
  • erfolgreiche Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund
  • Entwicklung von Konzepten für die eigene Arbeit/Organisation

Zielgruppe: Fachkräfte in Gesundheitsämtern, Projekten und Angeboten der Gesundheitsprävention, Kindertagesstätten und Schulen, Ärztinnen und Ärzte und Mitarbeiter/innen aus dem Gesundheitswesen

 

 

  Centrum für Migration und Bildung e.V.