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      Umgang mit muslimischen Patienten

Die Verunsicherung im Gesundheitswesen über das richtige Verhalten gegenüber muslimischen Patienten ist immer noch groß. Dieser Band fasst pointiert zusammen, was Helfer berücksichtigen müssen, wenn sie Muslime erfolgreich behandeln wollen. Denn die Behandlung von seelischen Erkrankungen darf der islamischen Lehre nicht widersprechen, soll sie eine Chance haben, von den Betroffenen akzeptiert zu werden. Ibrahim Rüschoff und Malika Laabdallaoui geben einen Einblick in die Themen und Konfliktbereiche, die auftreten können, wenn praktizierende Muslime sich in eine Therapie begeben. Das reicht vom Verständnis darüber, was eine psychische Erkrankung ist, bis hin zu einem angemessenen Verhalten beim Hausbesuch. Sie vermitteln damit wertvolle interkulturelle Kompetenz. Empfehlenswert für alle, die mit muslimischen Patienten zu tun haben, besonders in Kliniken und Altenheimen, da sie sich hier langfristig auf die religiösen Besonderheiten einstellen müssen.

Über den Autor und die Autorin
Ibrahim Rüschoff ist niedergelassener Psychiater. Er leitet die Islamische Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe und ist Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland. Malika Laabdallaoui ist Dipl.-Psychologin und systemische Paar- und Familientherapeutin. Sie leitet in Mainz das Institut für systemische Therapie und sozialpädagogische Familienhilfe »moSaik«.Beide verfügen über viel Erfahrung in der psychotherapeutischen Behandlung muslimischer Patienten.

Broschiert: 136 Seiten
Verlag: Psychiatrie-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3884144847
ISBN-13: 978-3884144848
Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 1 cm

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